
Viele sehen in den „Browser-Games“ die Zukunft der Spiele. In der Tat ist es innerhalb der „Games-Branche“ eines der am stärksten wachsenden Segmente.
Es gehen bereits heute täglich alleine in Deutschland mehrere Millionen Menschen online, um „Browser-Games“ zu spielen. Im Jahr 2009 haben die Deutschen rund 60 Mio. EUR für kostenpflichtige Inhalte in Browser-Games ausgegeben. Der große Vorteil der „Browser-Games“ ist die geringe Anforderung an die Hardware der Nutzer. Teure High-End-Systeme und besonderes Zubehör sind hier nicht notwendig. Das macht diesen Teil des „Games-Markt“ für die Zubehör-Industrie relativ unattraktiv. Dennoch entwickelt sich hier eine für die Anbieter von Browser-Games lukrative Marktnische. Der Einstieg ist kostenlos und die Spiele lassen sich über einen relativ langen Zeitraum spielen, ohne zusätzlich etwas zahlen zu müssen. Die Anbieter der „Browser-Games“ verdienen ihr Geld mit den sog. „Ingame-Shops“. Hier kann man neue Rüstungen, bessere Waffen etc. kaufen, die z. B. die eigene Spielfigur stärken.
Gekauft werden die Gegenstände mit der jeweiligen „Spielwährung“, die man vorher mit echtem Geld gekauft hat. Der Vorteil für die Anbieter der „Browser-Games“ ist, dass der Nutzer, sobald er einmal die Vorteile der zusätzlichen „Items“ schätzen gelernt hat, immer weitere kauft. Dies kann im Extremfall dazu führen, dass er am Ende wesentlich mehr für das „kostenlose“ Spiel ausgegeben hat, als für ein Vollpreisspiel im Laden.
Wie dem auch sei, „Browser-Games“ werden sich zu einem festen, soliden und in den nächsten Jahren stetig wachsenden Bestandteil im „Games-Markt“ etablieren. Ob sich „Browser-Games“ langfristig etablieren können, hängt u. a. auch von der weiteren Entwicklung der klassischen PC-Spiele, Clientgames sowie der Minispiele für das iPhone und anderer mobiler Begleiter ab.
Ich persönlich denke, dass „Browser-Games“ (Gelegenheitsspieler) und „Spiele-Download-Dienste“ (Hardcore-Spieler) in Zukunft das Rennen in der Gunst der Masse der Spieler machen werden. Schon heute ist es so, dass die Publisher Probleme beim Absatz ihrer Spiele über die klassischen Kanäle wie z. B. dem stationären Handel haben.
von Dirk Schunk, 06.04.2010
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Wenn in diesem Jahr in der Zeit vom 15.06. bis 17.06.10 die E3 in Los Angeles wieder ihre Pforten öffnet, werden wir live vor Ort sein.
Doch was erwartet uns dort? Nachdem sich die E3 zur größten Messe der Branche gemausert hatte, wurde sie dann künstlich verkleinert und ging dann im letzten Jahr wieder wesentlich größer an den Start. In diesem Jahr werden auch wieder nahezu alle Größen der Branche vor Ort sein. Nintendo wird das Geheimnis um seine neue(n) Konsole(n) lüften, Sony wird weitere Details zur neuen Motion-Steuerung für die PS3 vorstellen, es werden zahlreiche neue Zubehörartikel und Games vorgestellt.
Insgesamt werden Teilnehmer aus mehr als 80 Ländern zur diesjährigen E3 erwartet.
Die Teilnehmerliste liest sich wie ein „Who is Who“ der Gamesbranche: Activision, Ubisoft, EA, Sony, Nintendo, Mircrosoft, Disney, Konami, LucasArts, Namco Bandai, nVidia, Sega, THQ, und Valve, um hier nur einige zu nennen.
von Dirk Schunk, 04.04.2010
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Magisch! Revolutionär! Das sind die Attribute der Superlative, mit denen Apple sein neuestes „Baby“, das iPad, anpreist.
Heute um 15 Uhr MEZ war der Verkaufsstart des iPad in den USA.
Schon Stunden, bevor der neue Tablet-Computer in die 221 amerikanischen Läden kam, warteten Tausende Käufer auf das iPad.
Vor dem großen Laden an der Fifth Avenue mussten Ordner die Begeisterten zurückhalten.
Experten schätzen, dass Apple mehr der Tablet-Computer zum Verkaufsstart absetzen kann, als bei der Premiere des iPhone 2007.
Damals konnte Apple das millionste Gerät nach 74 Tagen absetzen.
Bevor sich in New York um punkt neun Uhr Ortszeit der Laden öffnete, zählten die Kunden den Countdown herunter.
Unter Applaus wurden die Menschen in Gruppen eingelassen; zunächst nur die, die das in der Basisversion rund 500 Dollar teure Gerät bestellt hatten. Dennoch ist vielen der neue Computer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Ein einfach zu bedienendes Gerät könnte neue technikferne Käuferschichten erschließen => Kinder und Senioren. Apple ist zum Erfolg mit dem iPad verdammt.
Die Börse hat Apple darauf inzwischen einen immensen Vorschuss gegeben. Gemessen am Börsenwert gehört Apple mittlerweile zu den drei wertvollsten Unternehmen in den USA.
In Deutschland müssen die Kunden noch bis Ende April auf das neue iPad warten. Die genauen Preise stehen noch nicht fest.
In den USA kostet die Einsteigervariante mit 16 GB Speicher und WLAN-Verbindung 499 Dollar; das Spitzenmodell mit 64 GB Speicher, WLAN- und schneller Mobilfunk-Anbindung liegt bei 829 Dollar.
von Dirk Schunk, 03.04.2010
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Berechnungen der BITKOM zufolge soll die Anzahl der Breitbandanschlüsse in Deutschland in 2010 um 9% wachsen.
In Summe sollen dann 26,5 Mio Breitbandanschlüsse in Deutschland aktiv sein. Damit wären dann zwei Drittel der deutschen Haushalte mittels Highspeed-Internetverbindung im Netz unterwegs.
Dies wird sich dann auch wiederum positiv auf die Entwicklung der Wachstumsraten und Potentiale im Online-Gaming für 2010 auswirken.
von Dirk Schunk, 26.03.2010
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Der japanische Videospielkonsolenhersteller Nintendo hat eine neue 3-D Videospielkonsole angekündigt.
3-D ist aktuell das absolute Trendthema im Bereich Kino und Games.
Der besondere Clou bei Nintendo´s neuer Konsole soll sein, dass für die 3-D Effekte keine besondere Brille erforderlich sein soll.
Die neue Konsole hört auf den Projektnamen „Nintendo 3DS“. Weitere Details sollen zur Spielemesse E3 im Juni in Los Angeles bekannt gegeben werden.
von Dirk Schunk, 26.03.2010
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Einer Studie des BVWD zufolge konnte der Online-Games-Markt in Deutschland im Jahr 2009 um 30% zulegen.
Damit kommt diesem Marktsegment innerhalb des Gaming-Markts eine immer größere Bedeutung zu.
Wie der BIU bereits mitteilte schrumpfte der Markt für klassische Computerspiele die man im Laden kauft, in 2009 auf 1,53 Mrd EUR (2008: 1,56 Mrd EUR). In Summe gingen in 2009 ca. 200.000 Spiele weniger über die Ladentheken, als das noch 2008 der Fall war.
Die Online-Games-Branche erfreut sich jedoch regem Zustrom und wird die Art und Weise des „Konsums“ von Computerspielen grundlegend ändern. Diesen Trend haben nun auch Branchenriesen wie EA erkannt und werden sich künftig mehr auf dieses Segment konzentrieren.
Das Besondere bei den Online-Games ist, dass diese in der Grundversion in der Regel kostenlos sind. Die Spiele finanzieren sich über das sog. „Item-Selling“. Mehr als 30% aller Online-Spieler sind heute schon bereit für virtuelle Upgrades in Ihrem Games zu zahlen. Im Schnitt zahlt jeder Online-Gamer 11 EUR monatlich. Wenn man bedenkt, dass aktuell „nur“ etwa 30% aller Online-Gamer zahlen, wird das enorme Potential dieser Branche deutlich.
von Dirk Schunk
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Das Jahr 2009 war geprägt von Krisen, schlechten Nachrichten und zahlreichen Pleiten von Projekten und Firmen. Auch der jahrelang rasant wachsende Gaming-Markt wurde von diesem Trend nicht verschont. Die Kaufzurückhaltung hat auch der Computerspiele-Industrie zugesetzt. Nach neuesten Zahlen des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) wurden in 2009 insgesamt 55,4 Millionen Spiele verkauft. Im Vergleich zum Jahr 2008 waren das in Summe 200.000 Spiele weniger. Damit ist der Rückgang sehr moderat ausgefallen. Es wurden 1,53 Mrd EUR in 2009 mit Computerspielen umgesetzt. In 2008 waren es noch 1,56 Mrd EUR. Jedoch ist die Kaufzurückhaltung der Konsumenten hier nur einer der Faktoren für den leichten Rückgang. Aus meiner Sicht viel wichtiger ist der stetig steigende Trend der Konsumenten zu Onlinespielen zu greifen und immer weniger zu physikalischen Spielen im stationären Handel.
Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch intensivieren und somit für ein in Summe weiterhin steigendes Geschäft mit Computerspielen sorgen. Jedoch ändert sich aufgrund dieses Trends die Art und Weise wie Konsumenten zukünftig Spiele „konsumieren“. Die Spielepublisher müssen hier künftig stark umdenken. Firmen wie Vivendi, Gameforge oder auch Bigpoint machen vor wie das Modell der Distribution von Spielen in Zukunft aussehen kann und aus meiner Sicht auch wird.
Bei den Spielekonsolen sank der Absatz in 2009 um 300.000 Stk. auf insgesamt 4,3 Millionen verkaufte Einheiten. In Summe wurden mit Konsolen 932 Millionen EUR in 2009 umgesetzt und damit 46 Millionen EUR weniger als in 2008.
von Dirk Schunk
email: ds[at]nico-consulting.de
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